Mit Erfahrung Politik bereichert
Mit knapp einem Monat Verspätung feierten die CDU-Senioren jetzt das 30-jährige Bestehen ihrer Vereinigung – natürlich wieder im Oldenburger Hof. Peter Strunk, seit einem Jahr Vorsitzender des SU-Gemeindeverbandes, begrüßte knapp 50 Gäste und blickte kurz zurück auf die Anfänge in Ganderkesee. Zur Gründung kam es seinerzeit auf Initiative des CDU-Gemeindeverbandsvorsitzenden Hans-Joachim Selke und des Harpstedters Ludwig Dunschen, der in seiner Heimatgemeinde bereits die Senioren-Union etabliert hatte und auch Vorsitzender des wenige Monate vorher gegründeten SU-Kreisverbandes Oldenburg-Land war.
Die treibenden Kräfte in der Ganderkeseer Senioren-Union waren zunächst der 1. Vorsitzende Siegmund Luther und dessen Stellvertreterin Hildegard Stoppe. Später übernahmen Heinrich Renner (1995 bis 1998) und Jürgen-Dieter Paulus (1998 bis 2007) den Vorsitz, ehe 2008 mit Ursula Sachse und Werner Fleischer ein neues Führungs-Duo antrat und für die nächsten zehn Jahre die Verantwortung trug. Beide wurden am Dienstag bei der 30-Jahr-Feier für ihre Verdienste um die Senioren-Union besonders gelobt und überdies geehrt, ebenso Ingeborg Biallas, die sich über mehr als eineinhalb Jahrzehnte im Gemeindeverband engagiert.
Wesentliches Anliegen der Senioren-Union – in Ganderkesee wie andernorts – sei es von Beginn an gewesen, so Peter Strunk, die Älteren in der Gesellschaft vor Diskriminierung zu bewahren und ihre Anliegen über die Parteischiene in die politischen Gremien zu tragen – immer nach dem Motto „Zukunft braucht Erfahrung“.
Die Herausforderung, mit dem Wandel Schritt zu halten, hob die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen in ihrem Grußwort hervor. Mit Blick auf die geburtenstarken Jahrgänge, die jetzt langsam ins Rentenalter kämen, sei ihr um die Zukunft der Senioren-Union nicht bange. SU-Kreisvorsitzender Günter Reise sprach in seinem Grußwort aus, was viele unterschreiben würden: „Ohne Senioren-Union wäre die CDU ärmer!“